Liliana Heimberg
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Liliana Heimberg

Kurzbiografie

Liliana Heimberg
geb. 1956 in Wimmis/BE; Schauspiel Akademie Zürich; Hochschule der Künste Berlin. Freischaffende Theaterpädagogin, Schauspielerin im Ensemble des Theaters am Neumarkt Zürich; 1989 Gründung und bis 1998 Leitung des Vaudeville Theaters Zürich. Die Gruppe brachte unter der dramaturgischen Begleitung von Liliana Heimberg mehrere bedeutende Uraufführungen heraus, u.a. „Fröhlicher – ein Fest“ von Urs Widmer, „Liebäugeln“ zu Texten von Niklaus Meienberg, „Trommeln über Mittag“ von Katja Früh und Patrick Frey, sowie die „Marx Brothers Radio Show.“ Parallel dazu hatte Liliana Heimberg die künstlerische Leitung der vielbeachteten Matineenreihen „Sie besassen, was man einen Ruf nennt“, „Ich hab Dir noch viel zu erzählen“ sowie „Die Liebe der Männer“ in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich und dem Theater am Hechtplatz inne.

Seit 1993 leitet sie die Studien Theaterpädagogik an der HMT, heute leitet sie die Profil Theaterpädagogik im Master Theater, Departement Darstellende Künste, ZHdK. Seit 2008 Leitung zweier vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekte zum Freilichttheaterschaffen der Schweiz. In ihrer Regietätigkeit arbeitet Liliana Heimberg vorwiegend ortsbezogen. Die gewählten Orte bespielt und überschreibt sie mit professionellen und nicht professionellen Darstellenden aller Generationen, mit Musiker/innen, Tänzer/innen und bildenden Künstler/innen. U.a. entwickelte sie das Konzept der Einweihung der Schweizerischen Botschaft in Berlin und bespielte in einer achtstündigen Performance mit über 70 Mitwirkenden aller Künste die alten und neuen Räumlichkeiten der Botschaft. Für die Schweizerische Kulturstiftung Pro Helvetia kreierte sie „Fabula - ein Stück Schweiz in 5 Landessprachen“, welches in markanten Gebäuden der Schweiz zur Aufführung kam. Im Sommer 2013 realisierte sie mit über 160 Mitwirkenden auf dem Landsgemeindeplatz in Hundwil/AR das vielbeachtete Festspiel der beiden Kantone Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden zum 500-Jahr-Jubiläum des Beitritts zur Eidgenossenschaft. Ihre Inszenierung von Dieter Schnebels „Glossolalie“ mit dem ensemble recherche aus Freiburg im Br. anlässlich der Wittener Kammermusiktage war mehrere Jahre in den Konzertsälen in England, Italien, Spanien und Deutschland zu sehen und zu hören. Derzeit hat sie die künstlerische Leitung des vierjährigen Experiments "Verschiebungen 18/18. Eine szenografische Annäherung an den Landesstreik", inne, einem Partnerprojekt der Pro Helvetia im Rahmen der Initiative "Kulturelle Vielfalt in den Regionen." Sie ist die künstlerische Leiterin der Theaterinszenierung "1918.CH - 100 Jahre Landesstreik", die ab August 2018 in der Alten Hauptwerkstätte Olten zur Aufführung kommen wird.